Wann spricht man von einer Stuhlinkontinenz?

Der anale Kontrollverlust ist keine eigenständige Erkrankung für sich, sondern ein Symptom, das eine Vielzahl unterschiedlicher Ursachen haben kann. In einer gebräuchlichen Einteilung nach Parks werden bei der analen Inkontinenz drei Ausprägungsgrade unterschieden:

  • Grad 1: Unfähigkeit feuchte Winde zurückzuhalten
  • Grad 2: Unvermögen flüssigen Stuhl zurückzuhalten
  • Grad 3: Unfähigkeit festen Stuhl zurückzuhalten

Art und Häufigkeit der Inkontinenz-Ereignisse und die Auswirkungen auf die Lebensqualität werden heute mit standardisierten Fragebogen (scores) ermittelt. Weltweit verbreitet ist der CCS-Score. Er unterscheidet zwischen Inkontinenz für feuchte Winde, flüssigen und festen Stuhl und erfasst die Häufigkeit der Inkontinenzepisoden in einem Zahlensystem von 0 bis 20. Je höher der Wert, desto schwerer die Inkontinenz.

Wer ist von Stuhlinkontinenz betroffen?

Anale Inkontinenz betrifft sowohl jüngere wie auch ältere Menschen. In der deutschen Bevölkerung sind ca. 5 Millionen davon betroffen; Frauen etwa viermal häufiger als Männer. Ursachen hierfür sind meist Folgeschäden schwerer Geburten. Fast die Hälfte der Frauen mit Stuhlinkontinenz hat gleichzeitig eine Harninkontinenz.

Anale Inkontinenz hat erhebliche Auswirkungen auf die Lebensqualität. Scham und Zurückhaltung der Betroffenen sind groß. Bereits die Geruchsbelästigung milder Inkontinenz kann zur gesellschaftlichen Isolation führen. Bei den ausgeprägten Formen fühlen sich viele Betroffene als Gefangene ihrer Toilette und trauen sich nicht mehr aus dem Haus.

Welche Störungen können zur Inkontinenz führen?

Die anale Kontinenz kann durch mannigfaltige Ursachen gestört werden. In der Praxis hat sich eine Einteilung anhand der Therapiemöglichkeiten bewährt:

  • Veränderte Stuhlkonsistenz
  • Gestörte Kapazität und Dehnungsfähigkeit
  • Störungen im Beckenboden
  • Störungen des Sphinkters
  • Gestörte Sensibilität
  • Kombination von Störungen

Mehrere Ursachen

In vielen Fällen kommen verschiedene Faktoren zusammen:

  • Durchfallerkrankung: Eine Durchfallerkrankung kann auch bei ansonsten gesunden Menschen die Kontinenz überfordern. Bei chronischen Darmerkrankungen mit flüssigen Stühlen kann die Wand des Enddarms so stark entzündet oder von Fistelgängen befallen sein, dass die Reservoirfunktion verloren geht.
  • Verstopfung: Aufgrund zu geringer Trinkmengen dickt der Stuhl im Dickdarm manchmal zu sehr ein; und es bilden sich feste Kotballen. Dünnflüssiger Stuhl fließt daran vorbei und geht unkontrolliert ab. Dies kann auch durch chronischen Missbrauch von Abführmittel entstehen.
  • Empfindungsverlust: Wenn die sensible Wahrnehmung der Schleimhaut des Analkanals gestört ist, können Winde oder Stuhl unbemerkt abgehen. Die Schleimhaut büßt Wahrnehmungsfähigkeit ein, wenn sie bei einem Darmvorfall nach außen gestülpt ist. Auch eine Überdehnung der Nerven im Becken bei Geburten kann zu Empfindungsverlust führen.
  • Bei der neurogenen Stuhlinkontinenz liegt die Ursache der Funktionsstörung zumeist im Gehirn oder es liegen Defekte im Rückenmark oder in den peripheren Nerven vor.
  • Bei der muskulären Stuhlinkontinenz ist die sensible Wahrnehmung intakt; die Muskeln können den Abgang von Winden oder Stuhl jedoch nicht verhindern. Die häufigste Ursache für eine muskuläre Schädigung bei Frauen sind Dammrisse bei schweren Entbindungen.
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So funktioniert Kontinenz.

Überall dort, wo ausdauernde Dichtigkeit benötigt wird, besitzt der menschliche Körper einen energiesparenden Knickverschluss. Er dient also zur Ergänzung des zirkulären Quetschverschlusses. Die Knickfunktion des Enddarmes gewährleistet ein tief im Bauchraum liegender Muskel, der den Darm dafür wie ein Hufeisen umschlingt.

Im Ruhezustand zieht die Puborectalisschlinge dabei nach vorn in Richtung Schambein. Sie erreicht hierdurch eine Abwinkelung des Analkanals von etwa 90 Grad. Dieser anorektale Winkel stellt dementsprechend einen wichtigen statischen Kontinenzfaktor dar. Bei Druckerhöungen, z. B. beim Husten, bzw. Bücken oder beispielsweise beim Heben schwerer Lasten, wird die Krümmung des Enddarms durch den reflexgesteuerten Zug der Puborectalisschlinge bis auf etwa 70 Grad verstärkt. Beim Stuhlgang entspannt sich schließlich der Muskel. Das Rektum richtet sich anschließend auf und die Stuhlsäule steht nun zur ungehinderten Entleerung über dem Aalkanal.

Wann spricht man von einer Stuhlinkontinenz?

Der anale Kontrollverlust ist auf jeden Fall keine eigenständige Erkrankung für sich, sondern ein Symptom. Es kann allerdings eine Vielzahl unterschiedlicher Ursachen haben.

Art und Häufigkeit der Inkontinenz-Ereignisse und die Auswirkungen auf die Lebensqualität werden heute mit standardisierten Fragebogen (scores) ermittelt. Weltweit verbreitet ist der CCS-Score. Er unterscheidet zwischen Inkontinenz für feuchte Winde, flüssigen und festen Stuhl. Er erfasst darum die Häufigkeit der Inkontinenzepisoden in einem Zahlensystem von 0 bis 20. Je höher der Wert, desto schwerer infolgedessen die Inkontinenz.

Wer ist von Stuhlinkontinenz betroffen?

Anale Inkontinenz betrifft sowohl jüngere wie auch ältere Menschen. In der deutschen Bevölkerung sind ca. 5 Millionen davon betroffen. Frauen allerdings etwa viermal häufiger als Männer. Ursachen hierfür sind meist Folgeschäden auf Grund schwerer Geburten. Fast die Hälfte der Frauen mit Stuhlinkontinenz hat gleichzeitig eine Harninkontinenz.

Anale Inkontinenz hat erhebliche Auswirkungen auf die Lebensqualität. Scham und Zurückhaltung der Betroffenen sind hierdurch groß. Bereits die Geruchsbelästigung milder Inkontinenz kann infolgedessen zur gesellschaftlichen Isolation führen. Bei den ausgeprägten Formen fühlen sich viele Betroffene als Gefangene ihrer Toilette. Sie trauen sich kurzum nicht mehr aus dem Haus.

Welche Störungen können zur Inkontinenz führen?

Mehrere Ursachen …

In vielen Fällen kommen unter dem Strich verschiedene Faktoren zusammen:

Erstens: Durchfallerkrankung: Eine Durchfallerkrankung kann auch bei ansonsten gesunden Menschen die Kontinenz überfordern. Bei chronischen Darmerkrankungen mit flüssigen Stühlen kann die Wand des Enddarms so stark entzündet oder von Fistelgängen befallen sein, dass die Reservoirfunktion schließlich verloren geht.
Zweitens: Verstopfung: Aufgrund zu geringer Trinkmengen dickt der Stuhl im Dickdarm manchmal zu sehr ein. Dementsprechend bilden sich feste Kotballen. Dünnflüssiger Stuhl fließt hauptsächlich daran vorbei und geht infolgedessen unkontrolliert ab. Dies kann auch durch chronischen Missbrauch bspw. von Abführmittel entstehen.
Drittens: Empfindungsverlust: Wenn die sensible Wahrnehmung der Schleimhaut des Analkanals gestört ist, können je nachdem Winde oder Stuhl unbemerkt abgehen. Die Schleimhaut büßt mit anderen Worten Wahrnehmungsfähigkeit ein, wenn sie bei einem Darmvorfall nach außen gestülpt ist. Auch eine Überdehnung der Nerven im Becken bei Geburten kann im Folgenden zu Empfindungsverlust führen.

Bei der neurogenen Stuhlinkontinenz liegt die Ursache der Funktionsstörung zumeist im Gehirn. Oder es liegen Defekte im Rückenmark beziehungsweise in den peripheren Nerven vor. Bei der muskulären Stuhlinkontinenz ist die sensible Wahrnehmung nichtsdestotrotz intakt. Die Muskeln können den Abgang von Winden oder Stuhl jedoch nicht verhindern. Die häufigste Ursache für eine muskuläre Schädigung bei Frauen sind zum Beispiel Dammrisse bei schweren Entbindungen.

Anale Inkontinenz muss kein Schicksal sein!

Stuhlhalteschwäche gehört zu den Tabuthemen unserer Zeit. Aus diesem Grund sprechen Betroffene oft nicht über ihre Situation. Sie fühlen sich mit anderen Worten allein mit dem Problem. Dies ist ein Irrtum, denn weitaus mehr Menschen als vermutet leiden unter analer Inkontinenz. In neueren Schätzungen geht man ferner davon aus, dass bis zu 5% aller Männer und Frauen betroffen sind. Die gute Nachricht ist, dass es dank Procon eine wirksame Therapie gegen Darmschwäche gibt! Mit CONTRAIN kann das Ausmaß dieser Störungen reduziert oder sogar dauerhaft beseitigt werden.

Anale Inkontinenz muss kein Schicksal sein – CONTRAIN hilft!

Die häufigste Ursache analer Inkontinenz liegt in der Schwäche von Muskelgruppen im Beckenboden. Deshalb ist es naheliegend, die Reaktionsfähigkeit der Schließmuskulatur durch gezieltes Training wieder herzustellen. Auf diesem Weg können wir Ihnen mit unserem CONTRAIN Kontinenz-Trainer helfen. 3T®, die Drei-Ziele-Behandlung mit CONTRAIN, hat in klinischen Studien hervorragende Wirksamkeit nachgewiesen und das Problem erfolgreich behoben. Mehr als Zehntausend Patienten haben bereits von CONTRAIN profitiert.

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Wie wirkt PROCON CONTRAIN?

Die regulierende Wahrnehmung von Blase und Darm ist dem Bewusstsein vieler Menschen nicht zugänglich, sodass bei Störungen entsprechend nicht aktiv auf den Regelkreis eingewirkt werden kann. Mit Unterstützung des CONTRAIN Kontinenz-Trainers wird Kontrolle möglich. Das heißt somit: es gelingt vielen Patienten deshalb bereits nach wenigen Übungen.

Wissenswertes und Behandlung mit CONTRAIN.

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PROCON GMBH

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Telefon: 0049 40 600 198 50
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